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9.-13.Jhd.14.-15.Jhd.16.Jhd.17.Jhd.18.Jhd.19.Jhd.20.Jhd.

                 

25.10.1806

französische Truppen (1)

In der Nacht vom 24. zum 25. Oktober marschieren französische Truppen in Spandau ein. Am 25. 10. erfolgt eine kampflose Übergabe der Zitadelle an die Franzosen durch den Kommandaten Major von Bennekendorf. Die Zitadelle erscheint ihm wegen ihres schlechten Bauzustandes nicht verteidigungsfähig. Zu dieser Zeit gilt die Zitadelle auch eher als Staatsgefängnis.

                 
26.10.1806
Napoleon I.

Besichtigung der Zitadelle durch Kaiser Napoleon I. Dieser ordnet die Instandsetzung der baufälligen Festung an.

                 
1807
Franzosen ziehen ab

Gemäß den Bestimmungen des Friedens von Tilsit (1906)verlassen die Franzosen, wenn auch mit deutlicher Verspätung, Spandau.

                 
1809 Festungshaft f. Beneckendorf

Major von Beneckendorf, der die Zitadelle nicht gegen die Franzosen verteidigte, wird verhaftet und zum Tode verurteilt, die Strafe wird aber in Festungshaft umgewandelt. Bald darauf wird er wieder freigelassen.

                 
1812
französische Truppen (2)

Entsprechend den Verträgen zwischen Preußen und Frankreich wird die Zitadelle nach der Niederlage Napoleons in Rußland wieder von französischen Truppen besetzt.

                 
März 1813
Belagerung der Zitadelle

Russische und preußische Truppen belagern im Zuge der sogenannten »Befreiungskriege« die Zitadelle.

                 
31.März 1813 August von Thümen

Generalmajor August von Thümen, vormals Gouverneur von Spandau, übernimmt die Leitung der Belagerung Spandaus.

                 
17.+18.4.1813

Explosion des Pulvermagazins

Preußischen Truppen beschießen die Zitadelle, auf der Feuer ausbricht. Um 11 Uhr fliegt das Pulvermagazin der Bastion Königin in die Luft. Die Explosion hat schwere Beschädigungen zur Folge. Das »alte Zeughaus« vor der Südkurtine, der Juliusturm, das Laboratorium im Palas, sowie Teile des Torhauses brennen aus. Die Verteidigungsfähigkeit der Festung wird stark eingeschränkt.

                 
23.April 1813

Kapitulation der Franzosen

Kapitulation der Franzosen

                 
27.April 1813

Abzug der Franzosen

Abzug der französischen Truppen aus Spandau. Gegen Zahlung einiger Silbergroschen darf sich die Bevölkerung die beschädigte Festung anschauen. Die eingenommenen Gelder sollen der Spandauer Bevölkerung zum Wiederaufbau ihrer Wohnhäuser zugute kommen.

                 
1817 Brandraketen-Laboratorium

Auf der Zitadelle wird ein geheimes Brandraketen-Laboratorium eingerichtet, welches aber schon 1829 nach Eiswerder übersiedelt.

                 
18-21-Juli 1819
Turnvater Jahn

Turnvater Friedrich Ludwig Jahn kommt als Staatsgefangener in die Zitadelle.

                 
1821-1842
Restaurierung Königin

Restaurierung der beschädigten Bastion Königin. Sie erhält nur einen Verteidigungsgang.

                 
1838
Juliusturm - Schinkel

Karl Friedrich Schinkel, der 1836 den königlichen Befehl erhielt, einen neuen Zinnenkranz zu entwerfen, zeigte hierbei grosses Einfühlungsvermögen in Stilepochen vergangener Zeiten. Sein Entwurf, der Kranz mit 24 Zinnen, passt sich harmonisch dem gotischen Bau an.
Wegen der Schrägstellung des Turmes um etwa 0,81 m musste der Baumeister Schinkel zum Ausgleich den Schaft des Kranzes auf der Westseite überhöhen.

                 
1839

Torhausfassade

Die Fassade des Torhauses wird in klassizistischer Form neu errichtet.

                 
19.März 1848

Märzrevolutionäre

Am 18. März 1848 erfolgt im Zuge der Märzrevolution in Berlin ein Barrikadenaufstand. Am folgenden Tag werden 495 Berliner Revolutionäre für einige Stunden in den Kasematten der Bastion Königin in Haft genommen.

                 
1856 bis 1858 Neues Zeughaus

Bau des Neuen Zeughauses

                 
1861 Bau der Kaserne

Bau der Kaserne an der Nordseite des Hofes

                 
1870/71 Französische Gefangene

Französische Kriegsgefangene des Deutsch-Französischen Krieges kommen als Staatsgefangene in die Zitadelle.

                 
30.Mai 1873
Festungsstadt Spandau

Ganz Spandau wird durch das »Reichsfestungsgesetz« zur Festungsstadt erklärt.
Dies bedeutet wieder einmal einen Einschnitt in die freie wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

                 
3. u. 10.6.1878

Reichskriegsschatz

Der sog. »Reichskriegsschatz« -120 Millionen Goldmark in 1200 Kisten, aus französischen Kriegsentschädigungen (1870/71) - wird im Juliusturm eingelagert. Diese als Kriegsentschädigung an Deutschland zu zahlenden Gelder werden im Auftrag der Französischen Regierung von der Bank Rothschild aufgebracht. Angeblich soll ein größerer Teil davon aus Investitionen Deutscher Anleger bei dieser Bank stammen.

                 

 

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